{"id":51583,"date":"2019-05-16T14:39:25","date_gmt":"2019-05-16T12:39:25","guid":{"rendered":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/?p=51583"},"modified":"2019-05-16T14:39:25","modified_gmt":"2019-05-16T12:39:25","slug":"reisebericht-karibik-kolumbien-bogota-providencia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/?p=51583","title":{"rendered":"Kolumbien &#8211; Providencia"},"content":{"rendered":"<div id='layer_slider_1'  class='avia-layerslider main_color avia-shadow  avia-builder-el-0  el_before_av_one_full  avia-builder-el-first  container_wrap sidebar_left'  style='height: 451px; max-width: 1130px; margin: 0 auto;'  ><\/div><div id='after_layer_slider_1'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_left'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-51583'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>\n\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-av_one_full-6126cab7d8fab8d08143dd2dacdf673c\">\n.flex_column.av-av_one_full-6126cab7d8fab8d08143dd2dacdf673c{\n-webkit-border-radius:0px 0px 0px 0px;\n-moz-border-radius:0px 0px 0px 0px;\nborder-radius:0px 0px 0px 0px;\npadding:0px 0px 0px 0px;\n}\n<\/style>\n<div class='flex_column av-av_one_full-6126cab7d8fab8d08143dd2dacdf673c av_one_full  avia-builder-el-1  el_after_av_layerslider  avia-builder-el-no-sibling  first flex_column_div av-zero-column-padding '     ><section  class='av_textblock_section av-av_textblock-0366cc7376be6c9e82a3e9cc8987b64f'  itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>Providencia &#8211; Der Schatz von Henry Morgan<br \/>\nAls der Pirat Henry Morgan 1671 von Providencia mit 36 Schiffen und \u00fcber 1000 Mann aufbrach, um Panama einzunehmen, sorgte er f\u00fcr die wohl letzte nennenswerte Erw\u00e4hnung der erst seit 2007 zu Kolumbien geh\u00f6renden kleinen Karibik-Insel. Beschaulich sollte es dort zugehen und echt authentische Karibik bieten, aber auch gute Tauchgr\u00fcnde und vor allem Haie. Also machten wir uns auf den weiten Weg von Frankfurt \u00fcber Bogota nach San Andres, der 200 km \u00f6stlich von Nicaragua gelegenen bekannteren Schwesterinsel. Das Abenteuer begann, als wir dort die kleine Propellermaschine bestiegen und zuvor samt Handgep\u00e4ck gewogen wurden. Nach nur 15 Minuten Flug lag Providencia unter uns im Blau der Karibik. Weitab vom Kreuzfahrt- und Pauschaltourismus ist hier alles anders. Auf \u201eOld Providence\u201c, wie die Einheimischen Ihre Insel liebevoll nennen, gibt es keine Hotels oder Hochh\u00e4user, daf\u00fcr aber beschauliche Pensionen, Caba\u00f1as und Privatunterk\u00fcnfte. Das Taxi, das uns zur South West Bay brachte, entschleunigte uns schon mit der auf der Insel \u00fcblichen Geschwindigkeit von deutlich unter 50 km\/h. Die Konversation mit dem Fahrer lief problemlos in Englisch und auf die meisten interessierten Fragen kam meist ein freundliches \u201eYeah, man\u201c als Best\u00e4tigung zur\u00fcck. Hier spricht man kein Spanisch, sondern Englisch-Kreol. Providencia erf\u00fcllt in vielerlei Hinsicht die Klischees, die man als Europ\u00e4er mit Karibik verbindet. Blaues Meer, Palmen, wei\u00dfe Sandstr\u00e4nde und kunterbunt zusammengew\u00fcrfelte freundliche Leute. Das Einchecken bei den \u201eSirius Divers\u201c gestaltete sich so problemlos wie der Transfer. Es stehen etwa 20 moderne Ausr\u00fcstungen aller Gr\u00f6\u00dfen zur Verf\u00fcgung. Auf die Nachfrage, ob wir erst noch einen Strandtag zum Runterkommen einbauen k\u00f6nnten, gab es nat\u00fcrlich das zustimmende \u201eYeah, man\u201c. Die Tauchbasis liegt am South West Beach, dem l\u00e4ngsten und sch\u00f6nsten Stand der Insel, wo sich die \u00fcberschaubare Gemeinde der wenigen Touristen in den kleinen Strand-Pinten oder im Schatten der Palmen trifft. Liegen und H\u00e4ngematten gab es gratis und zum Sonnenuntergang wurden die St\u00fchle p\u00fcnktlich am Strand aufgestellt. Sp\u00e4testens als im Licht der untergehenden Sonne kleine Rochen in Ufern\u00e4he aus dem Wasser sprangen und die Lagerfeuer brannten, war die Idylle perfekt. Nat\u00fcrlich waren wir gespannt auf das hochgelobte Tauchrevier und waren also p\u00fcnktlich um 8:30 am Dive Shop, um die Ausr\u00fcstung klar zu machen. Um 9 sollte die Ausfahrt beginnen, allerdings mit der gegebenen Ruhe, denn Zeitangaben sind auf der Insel ein dehnbarer Begriff. Hektik und Stress gibt es hier nicht. Man f\u00e4hrt los, wenn alle so weit sind. Das Team an Bord ist eingespielt und professionell und sorgt daf\u00fcr, dass die ganze Gruppe einer nach dem anderen, auch bei beachtlichem Seegang, sicher mit seiner Ausr\u00fcstung ins Wasser kommt. Beim Abtauchen begr\u00fc\u00dfte uns als erstes eine lebensgro\u00dfe Jesus-Statue auf dem wei\u00dfen Sandgrund. Der Segen war also gegeben und so war es dann auch kein Wunder, dass schon Minuten sp\u00e4ter der erste karibische Riffhai in Sichtweite seine Kreise zog. Es gab sie also wirklich die Haie vor Providencia! Daniel, der Eigner der Basis, versprach uns auch f\u00fcr den 2. Tauchgang des Tages gleich etwas Besonders am \u201eTetes Place\u201c. Wir sollten Fischschw\u00e4rme von au\u00dfergew\u00f6hnlicher Gr\u00f6\u00dfe und Dichte in nur 10m Tiefe sehen. Es war ein fast irreales Bild, denn die Schw\u00e4rme lassen einen v\u00f6llig unbeeindruckt auf Arml\u00e4nge herankommen, bis sie sich in karibischer Ruhe teilen, um dem Taucher Platz zu machen. Ein paar quirlige Jamaika-Stechrochen rundeten das Bild noch ab. Unglaublich, was f\u00fcr ein Auftakt! In Hochstimmung verlassen wir das Tauchboot, um den Tag dann am Strand bei einem Sundowner ausklingen zu lassen. Die n\u00e4chsten Tauchtage brachten dann alles, was man in der Karibik erwarten darf. Morgens vor allem Haie, Riesenmur\u00e4nen, Zackenbarsche, beindruckend gro\u00dfe Lobster und K\u00f6nigskrabben und zum 2. Tauchgang dann Rochen und jede Menge Fisch. Das Gl\u00fcck war perfekt, als sich auf dem wei\u00dfen Sandgrund auch noch ein<br \/>\n2m gro\u00dfer Ammenhai f\u00fcrs Foto pr\u00e4sentierte. Die karibischen Riffhaie waren \u00fcbriges alles andere als scheu. Wir hatten immer mehrere um uns herum, die manchmal bis auf Arml\u00e4nge an die Taucher herankamen.<br \/>\nWenn man nach Providencia reist, sollte man vor allem etwas Zeit mitbringen, um die Insel mit ihrem sehr urspr\u00fcnglichen karibischen Charme zu genie\u00dfen. Einfach am wei\u00dfen Sandstrand unter Palmen zum Klang der allgegenw\u00e4rtigen Reggae-Musik die Seele baumeln zu lassen, oder mit dem Moped die Insel erkunden. Eines der Highlights ist sicherlich auf das Pferderennen, dass jeden Samstag am South West Beach stattfindet. Der Legende nach soll immer noch ein Schatz von Henry Morgan auf der Insel versteckt sein. Wir glauben, dass der wahre Schatz die Insel Providencia selbst ist.<\/p>\n<\/div><\/section><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Abenteuer begann, als wir dort die kleine Propellermaschine bestiegen und zuvor samt Handgep\u00e4ck gewogen wurden. Nach nur 15 Minuten Flug lag Providencia unter uns im Blau der Karibik. 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