{"id":28125,"date":"2016-04-02T07:07:48","date_gmt":"2016-04-02T05:07:48","guid":{"rendered":"http:\/\/nautilustauchreisen.de\/?p=28125"},"modified":"2017-08-02T16:15:00","modified_gmt":"2017-08-02T14:15:00","slug":"little-corn-islands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/?p=28125","title":{"rendered":"Nicaragua \/ Little Corn Islands"},"content":{"rendered":"<div id='layer_slider_1'  class='avia-layerslider main_color avia-shadow  avia-builder-el-0  el_before_av_one_full  avia-builder-el-first  container_wrap sidebar_left'  style='height: 451px; max-width: 1130px; margin: 0 auto;'  ><\/div><div id='after_layer_slider_1'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_left'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-28125'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>\n\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-av_one_full-9497bbf8bff73ea4c6992cc17fa9ec36\">\n.flex_column.av-av_one_full-9497bbf8bff73ea4c6992cc17fa9ec36{\n-webkit-border-radius:0px 0px 0px 0px;\n-moz-border-radius:0px 0px 0px 0px;\nborder-radius:0px 0px 0px 0px;\npadding:0px 0px 0px 0px;\n}\n<\/style>\n<div class='flex_column av-av_one_full-9497bbf8bff73ea4c6992cc17fa9ec36 av_one_full  avia-builder-el-1  el_after_av_layerslider  avia-builder-el-no-sibling  first flex_column_div av-zero-column-padding '     ><section  class='av_textblock_section av-av_textblock-0366cc7376be6c9e82a3e9cc8987b64f'  itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><h3>Rundreise und Tauchen auf den Corn Islands<\/h3>\n<p>Eigentlich wollten wir dieses Jahr ja auf die Philippinen \u2013 das Team von Nautilus hatte uns die Reise auch schon geplant. Aber dann lasen wir den Bericht von Linus Geschke \u00fcber Little Corn Island \u2013 da m\u00fcssen wir hin!<br \/>\n\u201eEtwas Abenteuergeist\u201c m\u00fcssen wir mitbringen und uns darauf einstellen, dass \u201eunter Garantie etwas schief geht.\u201c, so die ersten Informationen von Herrn Thies. Mit diesen Erwartungen sind wir angereist. F\u00fcr die Reisevorbereitung gibt es genau einen deutschsprachigen Reisef\u00fchrer: \u201eNicaragua, ein Land mit Herz\u201c von Isabel und Miguel Ramos, ISBN 3-89841-294-6.<\/p>\n<p>Wir flogen mit Delta Airlines von M\u00fcnchen \u00fcber Atlanta nach Managua. Da wir grunds\u00e4tzlich unsere eigene Tauchausr\u00fcstung mitnehmen, waren wir sehr froh, dass es bei Delta keinerlei Gewichtsbeschr\u00e4nkungen beim Handgep\u00e4ck gibt. Das aufgegebene Gep\u00e4ck wurde gleich durchgecheckt bis Managua, was das Procedere in den USA nat\u00fcrlich erheblich erleichtert hat.<\/p>\n<p>Wir kamen am Abend in Managua an. Man kann bei den Zollschaltern gleich Geld wechseln, aber der Kurs ist nicht toll. Wenn man so wie wir zuerst am Festland unterwegs ist, ist es besser Geld am Geldautomat zu holen. Das geht mit Kreditkarte problemlos. Man kann auch h\u00f6here Betr\u00e4ge abheben, falls bei der Kreditkarte Geb\u00fchren anfallen. Anscheinend gibt es auch am Flughafen einen Geldautomat, wir haben ihn allerdings nicht entdeckt. Aber hier kann vielleicht der Fahrer des Shuttle Bus des Hotels weiter helfen. Bei der Einreise sind US$ 10,&#8211; an Einreisegeb\u00fchr zu bezahlen.<\/p>\n<p>Nach dem Auschecken wurden wir bereits von David, unserem Guide und Fahrer f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage, erwartet.<\/p>\n<p>Bis zu unserem Hotel \u201eLa Pyramide\u201c f\u00e4hrt man mit dem Auto ca. 20 Minuten. Das Hotel ist gute Mittelklasse und hat unsere Erwartungen erf\u00fcllt. Es liegt in einer absolut ruhigen Gegend von Managua in einem Wohnviertel, in dem es mehrere kleine Hotels und Hostels gibt. Zum Abendessen kann man in ca. 5-10 Minuten beruhigt zu Fu\u00df gehen. Zum Fr\u00fchst\u00fcck wird man gefragt, was man essen m\u00f6chte. Trinkwasser wird kostenlos aufgef\u00fcllt. In Managua kann man das Leitungswasser bedenkenlos trinken, es ist allerdings leicht gechlort. Von Manfred, dem Eigent\u00fcmer des Hotels wurden wir bestens und sehr pers\u00f6nlich betreut. Er hat uns Konzertkarten besorgt und uns zum Konzert gefahren. Als wir nach einer Tour keine Lust mehr hatten, noch in ein Restaurant zu gehen, wurde noch gekocht f\u00fcr uns. Und unsere H\u00e4ngematte, die wir gekauft haben, schickt er uns auch nach Deutschland\u2026.Man k\u00f6nnte dort auch die Sachen, die man auf der Insel nicht braucht oder die man gekauft hat, bis zur Heimreise unterstellen. Vielleicht ist es eine \u00dcberlegung wert, die letzte Nacht vor dem Heimflug nochmal dort zu verbringen. Man m\u00fcsste nur den Flughafentransport managen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag bekamen wir von David erstmal eine Einweisung f\u00fcr den Fall eines Erdbebens. Wir waren nicht \u00fcberrascht, hatten wir das zuhause ja auch schon im Reisef\u00fchrer gelesen und auch in den Hotelinformationen wird darauf hingewiesen. David meinte, wir sollen nicht beunruhigt sein. Alle seien bestens vorbereitet, weil der Erdbebenfall in Nicaragua so ge\u00fcbt wird, wie bei uns ein Feueralarm. Anscheinend wird ein gr\u00f6\u00dferes Ereignis erwartet. Derzeit brechen auch alle aktiven Vulkane regelm\u00e4\u00dfig aus. Deswegen konnten wir unsere urspr\u00fcnglich geplante Vulkan-Tour leider nicht machen.<\/p>\n<p>Ansonsten war die Tour bestens geplant und durchgef\u00fchrt. David ist ein Guide mit Gesp\u00fcr f\u00fcr seine G\u00e4ste. Er hat uns das erz\u00e4hlt, was uns an den Sehensw\u00fcrdigkeiten interessiert hat. Vor allen Dingen hat er uns aber sein Land und seine Landsleute gezeigt, eben auch viele Dinge, die nicht im \u201eTourverlauf\u201c stehen.<\/p>\n<p>Wir starteten am Morgen unsere Tour durch Managua mit einem Besuch des Marktes Roberto Huembes. Im Park Loma de Tiscapa erhielten wir an den Ruinen des ehemaligen Pr\u00e4sidentenpalasts ein wenig Geschichtsunterricht und genossen die Aussicht auf die Stadt und die Lagune. Nach dem Besuch aller Sehensw\u00fcrdigkeiten erholten wir uns am Malecon am Managua-See.<br \/>\nAm Nachmittag fuhren wir dann zum Chocoyero-El Brujo Naturreservat. Wir wanderten zum Wasserfall, wo bei Sonnenuntergang Hunderte gr\u00fcne Elfenbeinsittiche in ihre Nester fliegen.<br \/>\nAbends besuchten wir ein Konzert von Carlos Mejia Godoy, einer S\u00e4ngerlegende von Nicaragua. Er singt Lieder mit politischem Hintergrund, eher eine Art politisches Kabarett, und ist fast so etwas wie ein Nationalheld. Wir verstanden kein einziges Wort, aber wir haben uns unter all den Nicaraguanern als die einzigen Touris bestens am\u00fcsiert und die Musik genossen.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag fuhren wir nach Masaya, die Stadt der H\u00e4ngemattenproduktion. Wir wollten auf jeden Fall eine kaufen und nach Deutschland schicken, was laut den Informationen unseres Reisef\u00fchrers problemlos m\u00f6glich ist, weil auf dem Markt eine DHL-Station ist. Die gibt es auch, aber wir waren an einem Samstag unterwegs und deswegen war sie geschlossen. Also, falls man an einem Samstag unterwegs ist, unbedingt am Vormittag den Versand mit der normalen Post erledigen. So hat Manfred vom Hotel La Pyramide den Versand f\u00fcr uns erledigt.<br \/>\nDanach wollten wir weiter nach Granada. Doch auf halber Strecke hat uns das Auto im Stich gelassen \u2013 kein K\u00fchlwasser mehr, der Deckel war ab. Gott sei Dank, gibt es diese Dinge in Nicaragua im Supermarkt. Granada ist eine wundersch\u00f6ne Stadt mit vielen Kirchen und historischen Bauten, aber auch M\u00e4rkten und Lokalen. Von einem Kirchturm aus genossen wir die Aussicht \u00fcber die ganze Stadt bis zum Nicaragua-See und dem Vulkan Mombacho. Nach unserer Besichtigungstour haben wir uns auf einer Bootsfahrt durch die Las Isletas auf dem Nicaragua-See erholt. Dort konnten wir V\u00f6gel und auf manchen Inseln Affen beobachten. Die R\u00fcckfahrt war dann richtig kitschig mitten hinein in den Sonnenuntergang\u2026Die Zeit auf dem See ist uns viel zu schnell vergangen, hier k\u00f6nnte man mehr Zeit einplanen.<\/p>\n<p>Unsere Vulkantour war ja gecancelt, doch David hatte mir versprochen, dass er mir bei Dunkelheit leuchtende Lava zeigen wird. Auf der R\u00fcckfahrt nach Managua suchte er dann eine geeignete Stelle, und nachdem mich mein Mann und David mit vereinten Kr\u00e4ften auf das Autodach geschoben und gehoben hatten, sah ich die Lava leuchten.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen gingen wir erstmal Schokolade kaufen. (Hier ein Tipp: Den gleichen Laden gibt es auch am Flughafen in Managua, allerdings kann man dort nicht probieren.)<\/p>\n<p>Ziel des heutigen Tages war Leon. Auf dem Hinweg machten wir einen Stop am Managua-See. Dort hatten wir einen super Ausblick auf den Vulkan Momotombo. Und nun kam das beeindruckendste Erlebnis auf dem Festland, das allerdings nicht im Tourplan stand. Der Momotombo ist ausgebrochen. Eine riesige Aschewolke ist aufgestiegen. Wir waren hin und weg! Das war mehr als beeindruckend. Im Besucherzentrum von Leon Viejo hat man uns dann erz\u00e4hlt, dass dort auch die Erde leicht gebebt hat\u2026<\/p>\n<p>Wir haben dann die Ausgrabungen von Leon Viejo besichtigt uns sind dann weitergefahren nach Leon. In dieser Gegend ist es einfach nur hei\u00df. Trotzdem ist die Stadt wundersch\u00f6n. Auch hier kann man vom Dach der Kathedrale wieder die Stadt von oben anschauen. Allerdings muss man auf dem wei\u00dfget\u00fcnchten Dach die Schuhe ausziehen. Deswegen braucht man unbedingt Socken, sonst verbrennt man sich auf dem hei\u00dfen Dach die F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>Unser Aufenthalt auf dem Festland war nun zu Ende. Am n\u00e4chsten Morgen ging es fr\u00fchmorgens zum Flughafen Richtung Big Corn Island. Wegen unseres \u00dcbergep\u00e4cks waren wir etwas nerv\u00f6s. David hat uns extra fr\u00fch zum Flughafen gefahren, damit wir als eine der Ersten einchecken. So kommt das Gep\u00e4ck bei dem Flug mit. Das war ein guter Rat! Es wurde uns versichert, dass das Gep\u00e4ck mit uns ankommt. Die Geb\u00fchren f\u00fcr das \u00dcbergep\u00e4ck konnten wir mit Kreditkarte bezahlen. Das Gewicht des Handgep\u00e4cks hat keinen interessiert. F\u00fcr das aufgegebene Gep\u00e4ck erh\u00e4lt man kleine Abschnitte mit einer Nummer. Diese muss man bei Ankunft wieder abgeben, wenn man sein Gep\u00e4ck entgegen nimmt. Nach dem Einchecken mussten wir US$ 2,&#8211; an Geb\u00fchr bezahlen. Diesen Betrag muss man abgez\u00e4hlt bereit halten. Danach kauften wir uns Fr\u00fchst\u00fcck: Kaffee und selbstgebackenen Schokoladen-Guglhupf! Im Flugzeug hat man freie Sitzplatzwahl. Wir hatten eine Zwischenlandung in Bluefields, konnten aber im Flugzeug sitzen bleiben. Auf Big Corn gelandet, haben wir den Rat von Nautilus beachtet und uns gleich einen Taxi-Fahrer reserviert. Die stehen direkt am Ausgang und warten schon. Dann haben wir gewartet \u2013 auf unser Gep\u00e4ck. Wir geh\u00f6rten zu denen, deren Gep\u00e4ck nicht da war. Auf unsere Nachfrage erhielten wir keine richtige Antwort, nur \u201eTwenty minutes\u201c. Wir waren sehr verwirrt, weil wir wussten, dass das n\u00e4chste Flugzeug aus Managua erst am fr\u00fchen Nachmittag kommt. Doch unser Taxifahrer konnte Englisch und hat uns erkl\u00e4rt, dass unser Gep\u00e4ck gleich mit einer weiteren Maschine nachkommt. Und da kam auch schon ein Mini-Flugzeug an, das nur Gep\u00e4ck geladen hatte. Anscheinend wird in Bluefields umgeladen\u2026<\/p>\n<p>Das Taxi haben wir uns dann mit zwei M\u00e4dels geteilt. Der Taxi-Fahrer wollte uns noch zum Fr\u00fchst\u00fccken fahren, doch wir wollten gleich zum Hafen. Und das war eine gute Entscheidung. Denn dort warteten schon viele Menschen. Man sollte auch nach dem Ticketkauf dort bleiben. Wir sind bereits vor der offiziellen Abfahrtszeit losgefahren. Die Tickets kann man mit Cordobas oder US$ bezahlen, allerdings sollte auch hier der Betrag m\u00f6glichst abgez\u00e4hlt sein. Wir wussten ja, dass die \u00dcberfahrt nass werden kann, und hatten deswegen unser Handgep\u00e4ck gut verpackt. Die Kameras, Objektive, Ladeger\u00e4te, usw. hatten wir in wiederverschlie\u00dfbaren Plastikt\u00fcten im Handgep\u00e4ck. Das Handgep\u00e4ck selbst haben wir dann am Boot auf Anraten von Nautilus in einen robusten M\u00fcllsack gepackt. Man sollte das gro\u00dfe Gep\u00e4ckst\u00fcck m\u00f6glichst bald auf das Boot geben. Dann wird es im Laderaum verstaut. Kommt man erst sp\u00e4ter landet das Gep\u00e4ck im vorderen Bereich des Bootes und wird bei der \u00dcberfahrt nass. Wir hatten zwar unruhige See und wurden auch nass, aber wir hatten schon den Eindruck, dass die Leute auf dem Boot wissen, was sie tun. Und nach einer halben Stunde hatten wir es geschafft \u2013 wir sind angekommen auf Little Corn Island! Die Planung von Nautilus, das erste Flugzeug zu nehmen, war perfekt. So kamen wir bereits am sp\u00e4ten Vormittag an. Gewohnt haben wir im \u201eLos Delfines\u201c, gleich neben der Tauchbasis an der \u201eMain Street\u201c. Das war trotz der kalten Dusche die richtige Entscheidung. So konnten wir zwischen den Tauchg\u00e4ngen kurz ins Zimmer zum Akku oder Objektiv wechseln, usw. Das Hotel befindet sich auf der Westseite der Insel, so dass man zum Sundowner schon mal auf der richtigen Seite der Insel ist. Hier hat man auch (sehr beschr\u00e4nkte) Einkaufsm\u00f6glichkeiten und viele Restaurants. Wir hatten einen Einzelbungalow gleich in der N\u00e4he der Rezeption. So reichte das WLAN (Verf\u00fcgbar: Rezeption, Restaurant, Tauchbasis) bis auf unsere Terrasse. Der Bungalow war sehr ger\u00e4umig mit einem Doppelbett und einem weiteren Bett. Steckdosen gibt es nicht viele. Deswegen ist es ratsam einen Mehrfachstecker mitzunehmen. Handt\u00fccher wurden jeden Tag gewechselt, die Bettw\u00e4sche alle zwei Tage. Wertsachen kann man an der Rezeption abgeben. Dort bekommt man auch Strandhandt\u00fccher. Die Rezeption ist nicht immer besetzt. Man kann dann im Restaurant nachfragen, wenn man etwas braucht. Jeden Morgen, wenn es hell wurde, wurde der Strom f\u00fcr einige Zeit abgeschaltet. Im Hotel gibt es einen W\u00e4scheservice (sehr billig, wir hatten 12 St\u00fcck f\u00fcr umgerechnet ca. US$ 5,&#8211;). Man bekommt die W\u00e4sche am n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck. Insgesamt waren wir mit dem Hotel sehr zufrieden.<\/p>\n<p>Die Tauchbasis \u201eDolphin Dive\u201c ist sehr gut organisiert. Wir erhielten ja von Herrn Thies ein paar Tage vor Ankunft die Info, dass es Probleme mit dem Kompressor gibt. Die gab es auch w\u00e4hrend unseres Aufenthalts immer wieder. Doch es waren immer gen\u00fcgend Flaschen gef\u00fcllt, so dass jeder tauchen konnte. Es ist allerdings ratsam die Tauchg\u00e4nge bereits von Deutschland aus zu buchen, denn wenn das Boot voll ist, ist es voll. Angeboten werden drei Tauchg\u00e4nge am Tag (Treffpunkt 8.30 Uhr, 11.00 Uhr und 14.00 Uhr). Jeden zweiten Tag wird ein Nachttauchgang angeboten. Die Anfahrt zu den Tauchpl\u00e4tzen dauert ca. 5-10 Minuten. Die Ausbildung erfolgt nach PADI-Standards bis zum Divemaster (Unterricht und Lehrmaterial nur in Englisch) Hier hat uns Adam, der Leiter der Tauchbasis, auch einen guten Plan erstellt. Wir haben immer die beiden Vormittags-Tauchg\u00e4nge gemacht, und hatten so den Nachmittag um die Insel zu erkunden und den Strand und das Meer zu genie\u00dfen. Wir haben uns mit Adam gut verstanden. Er ist halt kein typischer \u201eStrahlemann\u201c, hat aber seine Tauchbasis gut im Griff und war zu uns immer freundlich und hilfsbereit. \u00dcber unsere eigene Ausr\u00fcstung waren wir sehr froh. Im Verleih gibt es nur Shorties, und der ein oder andere Automat hatte auch seine Probleme. Insgesamt ist die Basis aber ordentlich und sauber. Die Guides bauen die Ausr\u00fcstung zusammen und bringen sie aufs Boot (Kontrolle ist notwendig!). ABC und Blei nimmt man selbst mit. Nach dem Tauchgang nimmt der Taucher die leere Flasche mit, der Rest bleibt auf dem Boot f\u00fcr den n\u00e4chsten Tauchgang. Abends wird die Ausr\u00fcstung von der Crew in den Trockenraum gebracht und am n\u00e4chsten Tag wieder bereit gelegt. Der beste Guide ist Garry. Er sieht alles und taucht in einer f\u00fcr Fotografen angenehmen Geschwindigkeit. Doch wir hatten auch mit den anderen Guides keine Probleme, weil wir tauchen konnten wie wir wollten. Aufgetaucht wird allerdings in der Gruppe. Bei den tieferen Tauchpl\u00e4tzen wird die Tauchzeit sowieso von der Grundzeit bestimmt, denn man taucht immer auf der gleichen Tiefe, der Aufstieg ist dann im Blauwasser. Die Tauchpl\u00e4tze sind top. Wir hatten bei jedem Tauchgang Ammenhaie, die hier wirklich zutraulich sind. Bei fast jedem Tauchgang sahen wir Rochen. Auch Riffhaie, Barrakudas, Mur\u00e4nen und Schildkr\u00f6ten sahen wir. Und es gibt riesige Fischschw\u00e4rme\u2026.Ja, und ansonsten halt alles, was in der Karibik rumschwimmt. Auch hier werden die Rotfeuerfische gejagt. Anders als auf Roatan, wird hier dann versucht, die harpunierten Tiere an Mur\u00e4nen und die Ammenhaie zu verf\u00fcttern. So will man diesen lernen, dass sie die Rotfeuerfische fressen sollen. Das war dann jedesmal ein Riesenspektakel.<\/p>\n<p>In die Insel selbst haben wir uns schon am ersten Tag verliebt. Man hat den Eindruck, die Zeit ist stehengeblieben. Keine Autos, keine Mopeds, keine Stra\u00dfen \u2013 denn auch die \u201eMain Street\u201c verdient den Namen nicht. Sie ist ein schmaler betonierter Weg auf der Westseite der Insel. Hier ist auch der lebhafte Teil der Insel. Restaurants, Kneipen \u2013 aber trotzdem ruhig und gem\u00fctlich. Ansonsten geht man entweder den Strand entlang, oder auf den Wegen durch den Wald. Von der West- zu Ostseite braucht man keine 10 Minuten. Uns hat die Ostseite tags\u00fcber besser gefallen. Dort hat man das richtige Karibik-Feeling. T\u00fcrkises Meer, Wellen, super Strand \u2013 an dem man allein ist. Es gibt auch hier mehrere kleine Lokale, in denen man super Essen kann. Strandliegen oder \u00e4hnliches gibt es allerdings nicht \u2013 wir haben sie aber nicht vermisst. Lohnenswert ist auf jeden Fall der Aufstieg auf den alten Leuchtturm. F\u00fcr den schwei\u00dftreibenden Aufstieg wird man mit einem atemberaubenden Ausblick \u00fcber die ganze Insel belohnt. Schwindelfrei sollte man allerdings sein. ..Die Leute sind absolut freundlich und aufgeschlossen. Am zweiten Tag wurde mein Mann bereits im Tranquilo mit \u201eWelcome back Mr. Hans\u201c begr\u00fc\u00dft und uns ein Bier hingestellt. Jeder gr\u00fc\u00dft jeden im Vorbeigehen. Die Leute suchen den Kontakt und man hat das Gef\u00fchl, dass sie sich wirklich f\u00fcr einen interessieren. Auf der Insel \u00fcberwintern viele Kanadier. Ansonsten ist es ein absolut gemischtes Publikum: Weltreisende, junge Backpacker, aber auch \u00e4ltere Leute.<\/p>\n<p>Das Essen ist super. Ich habe fast jeden Tag Lobster gegessen. Wir waren in den verschiedensten Lokalen und waren mit einer einzigen Ausnahme immer total zufrieden. Allerdings sollte man rechtzeitig zum Essen gehen bevor der Hunger zu gro\u00df wird. Denn alles wird frisch gekocht, und so kann es schon mal dauern. Aber man kann ja bei einem eiskalten Bier warten\u2026Besonders gut geschmeckt hat es uns im Cool Spot, bei Miss Bridgett und bei Rosa. Gefr\u00fchst\u00fcckt haben wir w\u00e4hrend der Tauchtage im \u201eShak\u201c. Dort gibt es bereits ab 6.30 Uhr Fr\u00fchst\u00fcck. Und man sitzt traumhaft direkt am Strand und kann den Fischern zuschauen, schauen wie die Kinder in die Schule laufen \u2026.<\/p>\n<p>Wenn das Versorgungsschiff kommt ist richtig was los auf der Insel. Dann wird alles, was irgendwer braucht, mit dem Schubkarren \u00fcber die Insel transportiert. Vom Klopapier bis zu Abwasserrohren\u2026.<\/p>\n<p>Am Sonntag wird gefeiert. Da sind die Einheimischen unterwegs. Einige trinken dann mehr als ihnen vielleicht gut tut. Aber es gibt keine Probleme.<br \/>\nTrinkwasser muss man nicht in Flaschen kaufen. Man kann es an der Tauchbasis auff\u00fcllen, im \u201eTranquilo\u201c, wenn man dort etwas konsumiert und im \u201eDesideri\u201c gegen ein kleines Entgelt. So vermeidet man M\u00fcll auf der Insel. Generell sollte man mit Wasser sparsam umgehen und auch Strom sparen (Klima off, wenn man nicht im Zimmer ist)<\/p>\n<p>Trotz des paradiesischen Zustands sollte man eines nicht vergessen: Ein ordentliche Tauch \u2013 und Krankenversicherung kann lebensnotwendig werden. Wir haben das selbst erlebt. Ein Kranker wurde mit dem gleichen Transportmittel transportiert, wie alles auf der Insel \u2013 dem Schubkarren. Dann wurde er mit dem Tauchboot nach Big Corn gebracht. Von da wird\u00b4s wohl mit dem Flugzeug weiter gehen. Deswegen sollte man auch beim Tauchen vern\u00fcnftig sein. Falls nichttauchende Partner dabei sind, sollten diese auch ausreichend versichert sein. Medikamente bekommt man entweder in der Krankenstation oder im Markt. Aber Vorsicht, das Angebot ist sehr beschr\u00e4nkt. Wichtig f\u00fcr Kontaktlinsentr\u00e4ger \u2013 Linsenfl\u00fcssigkeit gibt es auf der ganzen Insel nicht.<br \/>\nDie Zeit auf Little Corn verging viel zu schnell. Schon war es Zeit Abschied zu nehmen und zu unserem letzten Ziel Big Corn Island aufzubrechen. Wir haben uns f\u00fcr das Boot am fr\u00fchen Morgen (6.30 Uhr) entschieden, da wir dann auf Big Corn einen ganzen Tag haben. Bei der R\u00fcckfahrt war das Meer absolut ruhig, allerdings war das Boot heillos \u00fcberladen. Als die Hafenpolizei weg war, wurden nochmal 10 Personen und unz\u00e4hlige S\u00e4cke Lobster aufgeladen. Ein wenig mulmig wird einem da schon. Jetzt soll ja bald ein gr\u00f6\u00dferes Boot eingesetzt werden.<br \/>\nAuf Big Corn angekommen ging es mit dem Taxi ins Casa Canada. (Taxis warten direkt an der Anlegestelle) Das Hotel h\u00e4lt, was es verspricht. Die Zimmer sind sehr gro\u00df und sind neben einem Doppelbett noch mit einer Couch ausgestattet. Es gibt einen Safe, eine Kaffee-Maschine und eiskalte Getr\u00e4nke in der Minibar (Gleiche Preise wie in der Bar) Wenn man eine Flasche Wasser gekauft hat, kann man diese auch immer wieder in der Bar auff\u00fcllen lassen. Obwohl wir die Einfachheit auf Little Corn genossen haben, war es doch auch wieder sch\u00f6n am Pool bequeme Liegen zu haben. Vom Pool geht eine Treppe zum Meer hinab. Der Einstieg erfolgt aber dann \u00fcber Felsen. Es gibt ein Restaurant, in dem auch das Fr\u00fchst\u00fcck serviert wird. Fr\u00fchst\u00fcck kann man frei w\u00e4hlen. Wir haben einmal im Hotel gegessen und waren sehr zufrieden. Die Preise sind zwar etwas h\u00f6her, aber daf\u00fcr schmeckt es sehr gut und die Portionen sind gro\u00df. Vorsicht bei den Cocktails \u2013 sie sind extrem stark. Direkt gegen\u00fcber dem Hotel gibt es eine Pizzeria, die sehr gute Pizzen anbietet. Ein St\u00fcck weiter befindet sich das Restaurant \u201eNico\u00b4s\u201c. Wenn man links vom Hotel weggeht erreicht man nach knapp 10 Minuten \u201eLong Beach\u201c, einen traumhaften langen Strand. Dort gibt es das Restaurant \u201eIsland Style\u201c. Vor dem Restaurant gibt es auch Liegest\u00fchle und H\u00e4ngematten am Strand im Schatten.<br \/>\nDen ersten Tag faulenzten wir am Strand und am Pool. Aber am n\u00e4chsten Tag war Tauchen am \u201eBlowing Rock\u201c angesagt. Zur Basis sind wir mit dem Taxi (keine 5 Minuten) gefahren. Wir wurden von Tonya schon erwartet und nach einem kurzen Check-In ging es los. Wir genossen VIP-Behandlung: Wir waren allein auf dem Boot, nur mit den beiden Guides. Der Tauchplatz ist einfach nur genial. Der doch etwas hohe Preis f\u00fcr die beiden Tauchg\u00e4nge dort lohnt auf jeden Fall. Sobald man mit dem Kopf unter Wasser ist, wird man mit dem Schauen nicht fertig: Haie, Adlerrochen, ein Barrakuda nach dem anderen, Ammenhaie, Rochen im Sand, Mur\u00e4nen, Fischschw\u00e4rme,\u2026 Der Tauchplatz ist ein MUSS im Logbuch!<\/p>\n<p>Unseren letzten Tag verbrachten wir nochmal am Strand, und dann ging es am n\u00e4chsten Mittag auch schon wieder Richtung Flughafen. Dort hatten wir noch ein lustiges Erlebnis. Als das Flugzeug im Landeanflug war, ging ein Mann mit einem kleinen Feuerl\u00f6scher auf das Rollfeld \u2013 Flughafenfeuerwehr auf Corn Island!<\/p>\n<p>Diesmal war unser Gep\u00e4ck gleich dabei. Vor dem Flughafen hat der Hotel \u2013 Shuttle schon gewartet und uns zum Hotel Camino Real gebracht. Der gro\u00dfe Vorteil des Hotels ist die N\u00e4he zum Flughafen. Ein super Hotel mit Pool und sonstigem Komfort, aber in Bar und Restaurant so eiskalt klimatisiert, dass ich mir eine Jacke geholt habe. Das Essen im Restaurant war nicht so toll. Aber vielleicht waren wir auch einfach nur verw\u00f6hnt. Am n\u00e4chsten Morgen mussten wir schon um 6.30 Uhr zum Flughafen. So konnten wir das wirklich tolle Fr\u00fchst\u00fccksbuffet nicht wirklich ausgiebig genie\u00dfen\u2026.<\/p>\n<p>Fazit:<br \/>\nWer einen \u201eRund-um-sorglos\u201c Urlaub will, am liebsten \u201eall inclusive\u201c, und Perfektion wie auf den Malediven sucht, der ist in Nicaragua nicht gut aufgehoben. F\u00fcr unser war der Urlaub einfach nur genial und rangiert auf unserer Urlaubs-Hitliste mit ganz oben. Den \u201eAbenteuergeist\u201c hatten wir dabei, aber es ist absolut nichts schief gegangen. Der ganze Urlaub einfach eine 100%-Empfehlung!<\/p>\n<p>Vielen Dank Herr Thies und Herr Seifert f\u00fcr Ihre super Beratung und Planung. Es h\u00e4tte nicht besser sein k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Gerlinde R.<\/p>\n<\/div><\/section><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rundreise und Tauchen auf den Corn Islands<br \/>\nEigentlich wollten wir dieses Jahr ja auf die Philippinen \u2013 das Team von Nautilus hatte uns die Reise auch schon geplant. Aber dann lasen wir den Bericht von Linus Geschke \u00fcber Little Corn Island \u2013 da m\u00fcssen wir hin!<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":13753,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,270,264],"tags":[],"class_list":["post-28125","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-karibik","category-nicaragua","category-reiseberichte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28125"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28125\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13753"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/inspiring-lichterman.154-56-106-64.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}